Wann finden Versetzungen statt?

Versetzungen finden am Ende der Klasse 2 und 3 statt. Sie erhalten dann eine Versetzungsbemerkung wie z. B. „xy wird in den X. Schuljahrgang versetzt.“

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Kinder am Ende der 2. und 3. Klasse den Jahrgang wiederholen müssen, wenn die zu erreichenden Kompetenzen nicht ausreichend erreicht wurden. In diesem Fall erhalten diese Kinder eine Nicht-Versetzungsbemerkung wie z. B. „xy wird nicht versetzt.“

1. Am Ende des 3. Schuljahrgangs ist von einer erfolgreichen Mitarbeit einer Schülerin oder eines Schülers in dem nächsthöheren Schuljahrgang auszugehen, wenn ihre oder seine Leistungen in zwei der Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht mindestens mit der Note „ausreichend“ bewertet worden sind.
2. Sind die Leistungen der Schülerin oder des Schülers in zwei der in Satz 1 genannten Fächer nicht mindestens mit der Note „ausreichend“ bewertet worden, so kann von einer erfolgreichen Mitarbeit in dem nächsthöheren Schuljahrgang auch ausgegangen werden, wenn die Leistungen in zwei Fächern mindestens mit der Note „befriedigend“ bewertet worden sind; § 5 Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend.
3. Werden Zeugnisse ohne Noten erteilt, so muss die Schülerin oder der Schüler über mindestens ausreichende Kompetenzen in zwei der Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht verfügen.
4. Liegen die Voraussetzungen nach Satz 3 nicht vor, so kann dennoch von einer erfolgreichen Mitarbeit einer Schülerin oder eines Schülers in dem nächsthöheren Schuljahrgang ausgegangen werden, wenn die Lern- und Leistungsentwicklung der Schülerin oder des Schülers dies er-warten lässt; § 5 Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend.

Quelle: Verordnung über den Wechsel zwischen Schuljahrgängen und Schulformen der allgemein bildenden Schulen (WeSchVO) – MK Niedersachsen – NI-Voris Katalog

Nicht-Versetzungen

Eine Nicht-Versetzungen, sprich: “wiederholen des Jahrganges“ ohne vorherige Information der Schule an die Eltern (gilt nicht für volljährige Schülerinnen und Schüler) ist grundsätzlich nicht möglich, bzw. die gesetzlich Voraussetzungen dafür an starke Gründe gebunden.

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Meine Meinung:

Klassenfahrten sind ein Teil von Schule. Doch in der heutigen Zeit steigt die Zahl derer, die nicht unbedingt an einer Klassenfahrt teilnehmen möchten. Dies betrifft Lehrkräfte, Schüler und Eltern gleichermaßen. Diverse und ausgiebige Wandertage können da eine tolle Alternative sein!

Autor & Herausgeber

Björn Bauch

Über den Autor

Björn Bauch ist langjähriger Leiter einer Grundschule. Sein Ziel ist die Minimierung von Missverständnissen und Unwissenheiten rund um die Themen der Grundschule.

In seiner freien Zeit beschreibt er seine Gedanken und Meinungen zur aktuellen Schulpolitik hier in seinem Grundschulblog. Weiterführende Informationen rund um das Thema Grundschule erhalten Sie auch hier auf den Informationseiten von https://www.grundschul.tips 

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